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Pressemitteilung

Wirtschaft fördern - regionale Landwirtschaft nicht gefährden - Krankenhauskonzept

Das waren die Hauptthemen der Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack auf der Wahlversammlung im Zieglerbräu

Bildquelle Gudrun Lindner - Wirtschaft fördern - Annette Setzensack erläutert!

Am vergangenen Freitag stellte sich im vollbesetzten Gasthaus Zieglerbräu die Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack zur bevorstehenden Stichwahl mit ihren Zielen vor. Bei ihrer persönlichen Vorstellung ging Setzensack unter anderem auf ihre langjährige kommunalpolitische Erfahrung ein.
Im Vergleich zur Privatwirtschaft sei die Kommunalverwaltung eine andere Welt, die man mit ihren Rechtsgebieten, Abläufen, Verantwortlichkeiten und dem politischen Prozess erst nach Jahren durchschaue. Sie könne aufgrund ihres Wissens und ihrer Netzwerke als Bürgermeisterin sofort loslegen.
Bei 13 neuen Stadträten im 24 köpfigen Gremium brauche es eine Rathausführung mit Erfahrung. „Für einen weiteren Stillstand ist in Mainburg keine Zeit mehr“ sagte die 51 Jährige Bankbetriebswirtin. Auch Georg Neumeier aus Steinbach stellte sich vor, der bei der Wahl Setzensacks als Bürgermeisterin für sie in den Stadtrat nachrückt. Er will sich unter anderem für die Stärkung der Ortsteile einsetzen.

Wirtschaft fördern - regionale Landwirtschaft nicht gefährden

Setzensack ging auf mehrere wichtige Themen in Bezug auf Wirtschaft und Stadtentwicklung ein. Mainburg müsse gute Perspektiven für die ansässigen Betriebe bieten, unter anderem bei der Infrastruktur, aber auch Existenzgründer und verträgliche Ansiedlungen fördern. In Bezug auf die Rechenzentrumspläne bekräftigte sie, dass sie als Produktmanagerin bei einem großen IT Unternehmen die weitere Ansiedlung von Rechenkapazität in Deutschland für wichtig halte. Sie befürworte auch eine solche Ansiedlung in Mainburg. Allerdings passten die kommunizierten Größenordnungen aus vielerlei Gründen nicht zur Region. Sie wies auf mögliche Probleme für die Landwirte in Mainburg und den umliegenden Gemeinden hin. Bei den diskutierten 450 Hektar zusätzliche PV-Anlagen müsse man von Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Produktion sprechen. Die angebotenen hohen Pachtpreise verunsichern Landwirte, ob sie bei Verlust notwendiger Pachtflächen evtl. ihren Betrieb aufgeben müssten. Sie wusste von einem aktuellen Schreiben des Bauernverbands an die Mitglieder, in dem vor einem vorschnellen Vertragsabschluss gewarnt wird. „Jetzt ist Transparenz und offene Kommunikation aus dem Rathaus gefragt!“

Konzept und Runder Tisch zum Krankenhaus Mainburg

Zum Krankenhaus Mainburg möchte Setzensack nach der Wahl unter Einbeziehung von Experten ein tragbares Konzept für das Krankenhaus Mainburg als Akutversorger erarbeiten, sowie in einem Runden Tisch mit den maßgeblichen Akteuren vor Ort, den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, sowie in Gesprächen mit den gewählten Landräten der Landkreise Kelheim, Freising und Pfaffenhofen die Möglichkeiten zur weiteren Umsetzung und Zusammenarbeit ausloten. Der weitere Abbau in eine sektorenübergreifende Einrichtung decke in keinster Weise den Bedarf und müsse verhindert werden. 

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