Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

Wahlversammlung in Leitenbach

Im Fokus: Lebenswerte Dörfer und sozialer Zusammenhalt, für die ÖDP zentrale politische Anliegen.

Bildquelle Peter Gogl Von rechts: Gamze Caglar und Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack im Gespräch mit einer Bürgerin.

Vor kurzem fand im Schützenheim Leitenbach eine Wahlversammlung der ÖDP Mainburg statt. Dabei stellte sich die Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack vor und erläuterte ihre Ziele für Mainburg und die Ortsteile. Sie betonte, dass lebenswerte Dörfer und sozialer Zusammenhalt für die ÖDP zentrale politische Anliegen sind. Im Anschluss präsentierten sich die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, darunter Gamze Caglar und Peter Gogl, und stellten ihre Schwerpunkte für die kommende Stadtratsarbeit vor.

In der Diskussion wurde neben dem Thema Krankenhaus intensiv über die dörfliche Entwicklung gesprochen. Viele Bürgerinnen und Bürger – insbesondere auch jüngere – machten deutlich, wie wichtig ihnen eine gute Zukunftsperspektive in den Ortsteilen ist.

Ein zentrales Anliegen der ÖDP ist, das Einheimischenmodell im Bereich Wohnbau wieder einzuführen. Dieses Modell berücksichtigt im Gegensatz zum städtischen Vorgehen in den letzten Jahren, dass die Kaufinteressenten aus dem Stadtgebiet bzw. den Ortsteilen stammen müssen und auch andere soziale Kriterien wie die Kinderzahl einfließen. Um jungen Menschen mit geringeren Einkommen den Einstieg ins Immobilieneigentum zu ermöglichen, könnte die Stadt Wohnungen bauen und sanieren lassen, die dann im Einheimischenmodell vergünstigt abgegeben werden. Zudem müssten auch weiterhin geförderte Sozialwohnungen bereitgestellt werden, so Setzensack mit Blick auf die kürzlich in Mainburg eingeführte Mietpreisbremse. Einführen möchte sie auch ein Häusertauschprogramm. Bei Baulanderschließungen soll es ein ausgewogeneres Verhältnis des Erschließungsgewinns zu Gunsten der Allgemeinheit geben. In Außenbereichen müsse stärker als bisher auf den Flächenverbrauch und die damit verbundenen Folgeprobleme wie die Grundwasserknappheit geachtet werden. Die Grundwassertiefenpegel z.B. bei Ebrantshausen seien seit einem Jahrzehnt im Abwärtstrend. Annette Setzensack bekräftigte, dass auch die Dörfer verträglich weiterentwickelt und bestehende Strukturen dezentral gestärkt werden sollten.

Zurück