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Pressemitteilung

Wahlversammlung in Ebrantshausen

Setzensack fordert politischen Wechsel zum Erhalt des Krankenhauses in Mainburg

Bildquelle Peter Gogl: Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack und Sebastian Schucht im Gespräch

Kürzlich stellten sich die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten des ÖDP Ortsverbands Mainburg in einer Wahlversammlung in Ebrantshausen mit ihren Zielen vor. Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack stellte ihre Aktivitäten in ihrer langjährigen politischen Tätigkeit vor. Ausführlich wurde über die Krankenhausversorgung gesprochen.
Obwohl damals wie heute der konkrete Leistungsumfang und die Finanzierung einer Sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung (SüV) unklar sei, habe der Kreistag am 12.6.24 mit sehr knapper Mehrheit diese Abstufung des Krankenhauses beschlossen. Wichtig sei, dass in einer SüV keine lebensbedrohlichen Verletzungen und Erkrankungen behandelt werden können, deshalb sei diese Einrichtung für das große Versorgungsgebiet um Mainburg nicht bedarfsgerecht, so Setzensack. Sie habe in den vergangenen zwei Jahren als Kreisrätin an insgesamt 6 Anträgen zum Krankenhaus Mainburg mitgewirkt und erläuterte drei ÖDP-Anträge, welche in der Kreistagssitzung im Oktober 2025 zur Abstimmung kamen. Unter anderem forderte die ÖDP, die für die Fortführung des Krankenhausbetriebs notwendigen Leistungsgruppen fristgerecht zu beantragen. Die ÖDP-Anträge wurden neben anderen Anträgen von einer Kreistagsmehrheit abgelehnt. Danach stand als minimale Verbesserung zum bisherigen Stand nur der Beschlussvorschlag des Landrats zur Abstimmung, der die Beantragung von Leistungsgruppen vorsah für den Fall, dass eine SüV scheitere. Zudem war eine nicht näher definierte „24/7 Notfallversorgung“, für Krankenhaus- oder SüV-Betrieb gleichermaßen, beinhaltet. Sie habe dem zugestimmt, weil für das Krankenhaus in Mainburg sonst nicht einmal der wichtige, formelle Antrag auf Leistungsgruppen gestellt worden wäre. Dass dieser Beschluss nun als fraktionsübergreifende große Zustimmung für die Entwicklung zur SüV verkauft werde, entspräche nicht der Realität. Es brauche nun einen politischen Wechsel. Bis auf die Chirurgie sei die Grundversorgung in Mainburg noch intakt, also noch nicht alles zu spät, das Krankenhaus als solches zu erhalten.

Bildquelle Peter Gogl - Bürger in Ebrantshausen

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