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Pressemitteilung

Tierschutzpartei nicht auf dem Stimmzettel - ÖDP wirbt um ihre Wähler

"Tiere als Mitgeschöpfe weit stärker achten!"

ÖDP Aktive im September am Infostand in Mainburg beim Sammeln von Unterstützungsunterschriften für die Petition "Bayerns Tiere brauchen eine Stimme", darunter die beiden lokalen Landtagskandidaten der ÖDP Bernd Wimmer (Liste) links und Dr. Ralf Schramm (Direkt) rechts zeigt. Fotoquelle: ÖDP Mainburg

Die ÖDP wirbt im Wahlkampfendspurt um die Wähler der Tierschutzpartei, die am Sonntag im Bezirk Niederbayern nicht zur Wahl antritt. Nur in drei der sieben Regierungsbezirke steht sie auf dem Stimmzettel.

"Der Schutz der Tiere und der respektvolle Umgang mit ihnen ist auch uns ein großes Anliegen. Deshalb empfehlen wir den Stammwählerinnen und -wählern der am Sonntag nicht antretenden Tierschutzpartei bei dieser Landtags- und Bezirkswahl die ÖDP zu wählen", sagen die lokalen Kandidaten der ÖDP, nämlich Dr. Ralf Schramm, Bernd Wimmer, Annette Setzensack und Paul Angermeier. Im Juli hatte die ÖDP eine landesweite Petition "Bayerns Tiere brauchen eine Stimme!" zur Einführung eines Tierschutzbeauftragten gestartet. Ende September wurde sie im Landtag eingereicht.

Ziel ist die Berufung eines Tierschutzbeauftragten des Freistaates Bayern. "Die Staatsregierung hat derzeit insgesamt acht Beauftragte berufen – unter anderem für die Bereiche Ehrenamt, Integration und Bürokratieabbau. Keine der Stellen widmet sich Belangen aus dem ökologischen Bereich oder dem Schutz der Tiere", bedauert Bernd Wimmer, Bezirksvorstandsmitglied der ÖDP Niederbayern. Die neue Position des Tierschutzbeauftragtem hätte nicht nur die Aufgabe, die Durchsetzung der geltenden Gesetze zu fördern, sondern soll auch Anregungen aus der Bürgerschaft aufnehmen und mithelfen, die Lage der Tiere in Bayern zu verbessern. Außerdem gehe es auch um Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit.

"Die Einstellung zu den Tieren hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt, weil die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Wesen des Tieres hinsichtlich seiner kognitiven und emotionalen Fähigkeiten umfassend gewachsen sind. Deshalb fordern wir, Tiere als Mitgeschöpfe weit stärker zu achten. Das verlangt ja eigentlich auch schon unsere Bayerische Verfassung mit dem Satz: "Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe geachtet und geschützt"", so die Kandidaten der ÖDP im Stimmkreis Kelheim.

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