Pressemitteilung
ÖDP will Krankenhauserhalt und verbesserte Mobilität
Krankenhauserhalt und sichere Mobilität als Fußgänger und Radfahrer standen im Fokus dieser sehr gut besuchten Wahlveranstaltung.
Bildquelle: Steffi Sirl - Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack im vollbesetzten Zieglerbräu.
Am vergangenen Freitag stellten sich im vollbesetzten Gasthaus Zieglerbräu die ÖDP Kandidatinnen und -kandidaten mit ihren Zielen vor.
Landratskandidat Peter Michael Schmalz, der unter allen Kandidaten bis auf den Amtsinhaber über die längste kommunalpolitische Erfahrung verfügt, berichtete von seinem intensiven Engagement in 30 Jahren Kreistagszugehörigkeit. Er schilderte, dass die er 2007 die Ausgliederung des Landkreis-Eigenbetriebs Krankenhaus Mainburg in eine GmbH mit Pfaffenhofen als einzige politische Kraft im Kreisausschuss abgelehnt habe. Mainburg brauche ein Akutkrankenhaus mit echter Notaufnahme und die ÖDP stehe ohne Einschränkung dazu.
Anschließend sprach auch Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack ausführlich über Entwicklung und Status zum Krankenhaus Mainburg. Sie erläuterte anhand des Beispiels in Dinkelsbühl, wo eine Umwandlung zum SüV abgewendet wurde, dass nach Aussagen des dortigen Oberbürgermeisters nach der Entscheidung zum Krankenhausbetrieb auch die Experten diese Richtung nun unterstützten, obwohl sie vorher zur SüV gedrängt hatten. Das dortige Krankenhaus habe ein Defizit von knapp 3 Millionen Euro, obwohl ursprünglich deutlich mehr vorhergesagt war, wobei Setzensack eine Parallele zu Mainburg erkannte.
Neben weiteren Themen schnitt Setzensack die Mobilität an. Die ÖDP setzt sich für mehr Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer ein. Sie sprach unter anderem eine seit längerem gewünschte Querungshilfe bei der Köglmühle über die Kreisstraße an, die sie mit Nachdruck einfordern will. Eine Bürgerin schlug dies auch die Abensberger Straße vor, wozu Setzensack ihr beipflichtete.
Auch für den Anwohnerschutz müsse nach Möglichkeit mehr getan werden, erläuterte die Stadt- und Kreisrätin mit Blick auf das Beispiel Ingolstädter Straße. In Bezug auf den Busverkehr habe sie maßgeblich erreicht, dass Mainburg mit dem KEXI wieder einen Anschluss an den nächsten Bahnhof in Rohrbach bekommen habe. Weiterhin müssten auch die Linienverkehre in Richtung Landshut und Abensberg verstärkt werden, wo sie große Defizite für Pendler sah.
