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ÖDP Mainburg für Abschaltung des Atomreaktors Isar 2

Alois Zilker, Konrad Pöppel und Bernd Wimmer bei der Countdown-Demo in Landshut

ÖDP Mainburg in Landshut

Von links nach rechts: Alois Zilker (Vorstandsmitglied ÖDP Mainburg), Konrad Pöppel (ÖDP-Stadtrat und dritter Bürgermeister), Bernd Wimmer (Ortsvorsitzender ÖDP Mainburg) und Agnes Becker (Landesvorsitzende der ÖDP Bayern). Foto: ÖDP Mainburg.

Bekanntlich hätten die drei verbliebenen bundesdeutschen Atomkraftwerke bis Ende letzten Jahres regulär abgeschaltet werden sollen. Zusammen mit rund 200 Demoteilnehmern beteiligte sich auch die ÖDP Mainburg mit Alois Zilker, Konrad Pöppel und Bernd Wimmer am vergangenen Samstag in Landshut vor der Martinskirche an einer Kundgebung gegen den Streckbetrieb des Atomkraftwerks Isar 2 bis April 2023. Mainburg liegt nur rund 29 Kilometer Luftlinie von Landshut entfernt. "Wenn am 15. April nicht endgültig Schluss ist mit dem Atomrisiko, dann wird die Anti-Atomkraft-Bewegung in voller Stärke aufblühen und die ÖDP wird an ihrer Spitze sein“, kündigte Landesvorsitzende Agnes Becker an.

Gutachten zufolge
liefern diese drei Atomkraftwerke nur 5% des bundesdeutschen Stroms, so dass der Strompreis kaum sinken wird. Der Aufwand für die Nachrüstung, sowie technische Überprüfung der drei Atomkraftwerke ist enorm und der Steuerzahler muss für die Kosten aufkommen. Mainburgs ÖDP Ortsvorsitzender Bernd Wimmer wies daraufhin, dass "Isar 2 bereits 1988 in Betrieb genommen wurde. Bei einem 35 Jahre alten Atomkraftwerk muss man sich ernste Sorgen machen was die Sicherheitsaspekte anbelangt." Das Uran für die drei Atomkraftwerke stammt aus Russland oder aus anderen autokratischen Staaten. Die Laufzeitverlängerung bedeutet mehr radioaktiven Atommüll, für den es kein sicheres Endlager gibt.

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