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ÖDP besucht Stromspeicher-Hersteller FENECON

„Speichertechnik, Solar- und Windstrom senken den Strompreis“

ÖDP Niederbayern

Bitte mitsamt dem Foto in der Anlage zu dieser Mail: FENECON-Chef Franz-Josef Feilmeier (links) führte die ÖDP-Delegation durch sein Unternehmen (von links): Bezirksrat Urban Mangold, Ortsvorsitzender der ÖDP Mainburg (Kreis Kelheim) Bernd Wimmer, ÖDP-Kreisvorsitzender Heiko Helmbrecht (Landshut) und ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker. (Quelle: ÖDP Niederbayern).

ÖDP-Lokalpolitiker aus dem Kreis Kelheim und der Stadt Landshut haben sich am Wochenende mit der ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker und Bezirksrat Urban Mangold während einer Betriebsbesichtigung beim Stromspeicherunternehmen FENECON in Künzing über die aktuellen Entwicklungen der Speichertechnik informiert. Die ÖDP-Politiker wollten sich vor Ort ein Bild davon machen wie die Firma FENECON als einer der führenden Hersteller von Stromspeicherlösungen für Heim, Gewerbe und Industrie die Voraussetzungen für eine vollständig regenerative und dezentrale Energieversorgung schafft.

 „Die Kleinserienproduktion für Containerspeicher mit intelligenten Energiemanagementsystemen findet aktuell im Werk in Künzing statt. Die Industrialisierung zur Großserie soll ab 2024 in der nachhaltig geplanten CarBatteryReFactory im Neubau in Iggensbach erfolgen“, erklärte Firmenchef Franz-Josef Feilmeier. Mit großen Speichercontainern aus neuen und gebrauchen E-Fahrzeugbatterien könne auch überschüssiger Strom aus Freiflächenphotovoltaik und Windenergieanlagen gespeichert und wieder ins Netz abgegeben werden.

 „Leider hat unser Land wertvolle Zeit verloren, weil die Politiker den Lobbyisten der fossilen Energieversorgung gefolgt sind. Anstatt den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen und die dezentrale Speichertechnik so schnell wie möglich in den Markt einzuführen, hat die Politik in Berlin und München genau das Gegenteil gemacht: Sie hat sich um dezentrale Speichertechnik nicht gekümmert und die erneuerbaren Energien mit einer irrsinnigen Bürokratie gebremst“, kritisiert Agnes Becker. Umso wichtiger sei es, „dass weitsichtige Unternehmen trotzdem den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

 „Es gibt hierzu keine vernünftige Alternative“, meint auch Bezirksrat Urban Mangold: „Nur mit 100% erneuerbarer Energieversorgung und Stromspeichertechnik kann in Zukunft sichergestellt werden, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen eine warme Stube und Strom zum verträglichen Preis bekommen. Jede Photovoltaik- und jede Windenergieanlage senkt den Strompreis.“

Bernd Wimmer, Ortsvorsitzender der ÖDP Mainburg und Vorstandsmitglied der ÖDP Niederbayern, was sich mit Firmenchef Franz-Josef Feilmeier einig, dass der Einsatz von Wasserstoff nur in Teilbereichen sinnvoll wäre. "Beim Wasserstoff liegt der Wirkungsgrad nur bei ungefähr 20%, d.h. nur ein Fünftel der eingesetzten Energiemenge kann genutzt werden. Es ist deshalb unmöglich bei der Wasserstoff-Technik die benötigte Menge durch erneuerbare Energien zu erzeugen. Unverständlich ist daher, dass die neoliberalen Regierungen in Berlin und in München die Wasserstoff-Technologie dermassen stark fördern," so Wimmer.

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