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Charlotte Schmid ist neue Bundesvorsitzende der ÖDP:

Bundesparteitagsdelegierter und Vorsitzender der ÖDP Mainburg, Bernd Wimmer, unter den ersten Gratulanten

Heiko Helmbrecht, Charlotte Schmid, Bernd Wimmer und Urban Mangold (alle ÖDP)

von li. nach re. Heiko Helmbrecht (ÖDP-Kreisvorsitzender in Landshut), Charlotte Schmid (neue ÖDP-Bundesvorsitzende aus dem Ldkrs. Ebersberg), Bernd Wimmer (Vorsitzender ÖDP Mainburg) und Urban Mangold (ÖDP-Bezirksrat aus Passau). Bildquelle: Tarek Mantaoglu

Auf dem 61. Bundesparteitag der ÖDP in Würzburg vom vergangen Wochenende wählten die über 200 Delegierten die 45-jährige Charlotte Schmid aus Poing (Ldks. Ebersberg) zur neuen Bundesvorsitzenden.Als Mutter kennt sie die Ängste der jungen Generation vor der nahenden Zukunft und sie kennt auch die Lösungen der ÖDP auf die drängenden Fragen der Gegenwart, nicht zuletzt aufgrund der Expertise, die sich in der Partei in den letzten 40 Jahren entwickelt hat. Zu den ersten Gratulanten gehörten Niederbayerns ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold, der ÖDP-Kreisvorsitzende aus Landshut, Heiko Helmbrecht, und Bernd Wimmer von der ÖDP Mainburg. Die ÖDP sprach sich am Parteitag in Würzburg konsequent gegen eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen Atomkraftwerke aus. "Mainburg liegt nur 29 Kilometer Luftlinie von Isar 2 in Landshut entfernt. Ein Weiterbetrieb wäre aufwändig, gefährlich und würde aufgrund der komplizierten Konstruktion des Strommarktes nicht die von manchen erhoffte Wirkung erzielen", erklärte Wimmer am Rande des Parteitages. Heiko Helmbrecht von der ÖDP Landshut fügte hinzu: "Isar 2 wurde 1988 in Betrieb genommen. Die Sicherheit bei einem 34 Jahre alten Bau ist massiv in Frage zu stellen." ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold hat inzwischen im Bezirkstag beantragt, eine Resolution an die Bundes- und Staatsregierung gegen eine Laufzeitverlängerung zu beschließen. „Ich stehe für gesunde Luft, reines Wasser und besseren Klimaschutz. Nur eine Politik, die unseren Kindern diese Existenzgrundlagen sichert, ist heute noch verantwortbar. Doch nicht einmal der Ausbruch des grausamen Kriegs in der Ukraine und die dadurch ausgelöste akute Energiekrise konnten die Bundesregierung dazu bringen, das längst fällige Tempolimit durchzusetzen. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie allgegenwärtiger Lobbyismus der Allgemeinheit massiv schadet!“ Das erklärt die neue Bundesvorsitzende der ÖDP, Charlotte Schmid auf dem 61. Bundesparteitag in Würzburg.

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