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Pressemitteilung

Annette Setzensack will die Energiewende voranbringen

Erneuerbare Energien lokal - Thema im Hopfenhaus Steinbach während einer Wahlversammlung.

Bildquelle: Peter Gogl - Versammlungsraum mit Gstanzln von Stadtratskandidat Georg "Schorsch" Neumeier nach der Wahlversammlung.

Die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten der ÖDP Mainburg stellten sich und ihre Ziele vor kurzem im gut besuchten Hopfenhaus in Steinbach vor. Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack erläuterte das Wahlprogramm und ging dabei auf viele Themen ein, von der dörflichen Entwicklung, über die Unterstützung der regionalen (Land-)Wirtschaft, die Gesundheitsversorgung und schließlich das Thema Lehrschwimmhalle, wo die 51-jährige als Bürgermeisterin mit der künftigen Landkreisführung ergebnisoffen an einer baldigen, für alle machbaren Lösung für die Bevölkerung arbeiten will.

Ausführlich sprach sie über die Energiewende. Dass die Stadt hier deutlich mehr Ambitionen zeigen müsse als bisher, sah sie nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes als erforderlich an. Lokale Energieerzeugung mache unabhängig von internationalen Verwerfungen. Günstiger, regenerativ erzeugter Strom sei ein wichtiger Faktor für Betriebe. Zudem bleibe die Wertschöpfung in der Region, wenn regionale Unternehmen und Energiegenossenschaften am Anlagenbau, der Erzeugung und der Vermarktung von erneuerbarem Strom beteiligt sind. Auch die Bürger selbst könnten sich beteiligen. Leider hinke die Stadt hier hinterher, statt Vorbild zu sein. Die Dächer der städtischen Liegenschaften inklusive Schulen seien bisher kaum mit Photovoltaikanlagen belegt, obwohl die ÖDP dies schon seit über zwei Stadtratsperioden fordere. Zuletzt wurde diesbezüglich 2021 ein ÖDP-Antrag einstimmig vom Stadtrat beschlossen, trotzdem läuft der Anlagenbau äußerst schleppend. Setzensack: „Ich werde das sofort angehen. Erneuerbarer Strom ist mittlerweile konkurrenzlos günstig und reduziert die Strombezugskosten der Stadt, womit wir schon seit langen Jahren viel Geld hätten sparen können“. In der Diskussion wurde deutlich, dass auch das Dach des Hopfenhauses schon seit langem für die PV-Stromerzeugung vorgeschlagen ist, passiert sei bisher nicht viel. 
Voranbringen will Setzensack auch die Verkehrs- und Wärmewende, stets mit Fokus auf das Gemeinwohl.

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