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Pressemitteilung

Setzensack will historisches Polizeigebäude vor Abriss bewahren

Am vergangenen Sonntag stellten sich die Bürgermeisterkandidatin der ÖDP Mainburg, Annette Setzensack und die ÖDP-Stadtratskandidatinnen und -kandidaten den anwesenden Bürgern mit ihren Zielen für die Kommunalwahl am 8. März vor.

Bildquelle: Gamze Caglar Bürgermeisterkandidatin Annette Setzensack

Neben vielen anderen Themen bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms beim Brücklmeier in Meilenhofen kam Annette Setzensack auf das Polizeigebäude in der Freisinger Straße in Mainburg zu sprechen.

Die seit längerem laufenden Absichten zu einer Erweiterung bzw. Sanierung der Polizeidienststelle in Mainburg unterstütze die ÖDP und habe sich auch in der Vergangenheit dafür ausgesprochen. Auch einen funktional optimierten Neubau wolle sie nicht verhindern. Vor kurzem sei nun klar geworden, dass der Altbau der neuen Dienststelle nicht im Weg stehen würde, da der Neubau ohnehin mit einigen Metern Abstand hinter dem Altbau errichtet werden soll. Davor allerdings soll das gut erhaltene, stadtbildprägende Altgebäude abgerissen werden und durch eine Grünanlage ersetzt werden.
„Aus städtebaulicher Sicht wäre es verantwortungslos, dieses denkmalschutzwürdige Juwel ohne Not dem Erdboden gleichzumachen und damit auch eine Lücke eines Ensembles von Altbauten in gleicher Baulinie zu reißen“ sagte sie.

 Ihrer Meinung nach sollte es möglich sein, den Neubau noch um wenige Meter weiter auf dem großzügigen Grundstück nach hinten zu verschieben, damit auch der Altbau stehen bleiben kann. Damit sei auch die schon weit vorangetriebene Planung für den Neubau nicht gefährdet. Es könne und müsse eine Nachnutzung gefunden werden, die sich mit dem Polizeibetrieb verträgt, ob für staatliche, städtische oder private Zwecke. Der Stadtrat habe am 27. Januar die grundsätzliche Entscheidung über das weitere Vorgehen mit der Bauleitplanung in der Hand.

Nach dem Vortrag der Bürgermeisterkandidatin wurde noch rege diskutiert, vor allem auch zum Thema Krankenhaus Mainburg. Die Anwesenden dankten Setzensack für ihr großes Engagement zum Erhalt der stationären Versorgung.

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