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Pressemitteilung

ÖDP Mainburg und ÖDP Kelheim in Rohr:

Für die Einhaltung des Naturschutzgesetzes - keine Gentechnik!

von links nach rechts im Vordergrund bei der Unterzeichnung der Petition zur Bewahrung des Naturschutzgesetzes: Bernd Wimmer (ÖDP Mainburg), Georg Stöckl (ÖDP Rohr) und Gamze Caglar (Europawahlkandidatin der ÖDP Mainburg). Fotoquelle: Mehmet Caglar.

Die ÖDP wird die von ihr gestartete Petition zur Verteidigung des Bayerischen Naturschutzgesetzes Mitte dieser Woche beim Petitionsausschuss des bayerischen Landtages einreichen. Die bayerische Landesregierung wird darin aufgefordert, "alle Möglichkeiten zu nutzen, um Bayern vor der geplanten Freisetzung gentechnisch manipulierter Pflanzen zu bewahren". Erst im Februar hatte das Europaparlament mit den Stimmen von CSU, FW, FDP und AfD mehrheitlich die Zulassung der sogenannten Neuen Agrar-Gentechnik befürwortet, kritisiert die ÖDP. Es informierten sich am vergangenen Sonntagnachmittag Europawahlkandidatin Gamze Caglar, Erwin Engeßer, Bernd Wimmer und Thomas Kopp von der ÖDP Mainburg bzw. ÖDP Kelheim über den Biohof Georg Stöckl in Rohr. Alle unterzeichneten die Petition zur Bewahrung des bayerischen Naturschutzgesetzes. Darin ist ausdrücklich ein Verbot der Gentechnik festgelegt. "Wir vertreten die Interessen der Verbraucher und vieler Landwirte, die die gefährliche Gentechnik entschieden ablehnen. Es ist ein Armutszeugnis für die bayerische Landesregierung, dass man sie mittels einer Petition an die Einhaltung von Gesetzen erinnern muss", erklärte Bernd Wimmer, Vorsitzender der ÖDP Mainburg, während der zweieinhalb Stunden dauernden Betriebsbesichtigung. Seit dem erfolgreichen Artenvielfalt-Volksbegehren in 2019 steht im Bayerischen Naturschutzgesetz: "Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist in Bayern verboten". "Die CSU hat allerdings sogar gegen eine Kennzeichnungspflicht von Gen-Pflanzen gestimmt", kritisierte Gamze Caglar von der ÖDP Mainburg.

Georg Stöckl, ÖDP Mitglied in Rohr, zufolge ist entscheidend, dass sich Apfelbäume auf seinem Biohof in einem gut mit Humus, Nährstoffen und Wasser versorgten Boden kräftig entwickeln können. Dazu braucht es gegen Pilzkrankheiten tolerante und gut bewährte Sorten wie zum Beispiel Brettacher, Florina oder Topaz auf stark wachsenden Wurzeln, den sogenannten Sämlingsunterlagen. Eine regelmäßige fachgerechte Pflege, wozu der Baum- und Grasschnitt gehört, trägt ganz wesentlich dazu bei, dass im Biohof Stöckl auch bei völligem Verzicht auf jegliche Spritzmittel qualitativ hochwertige Äpfel für den Frischverzehr geerntet werden können. Bei richtiger Lagerung können diese bis weit ins Frühjahr hinein vermarktet werden. "Im Apfelanbau auf Streuobst-Hochstämmen wie auch in der gesamten Apfelzüchtung werden absolut keine gentechnischen Veränderungen am Erbgut der Pflanzen benötigt," erläuterte Georg Stöckl. Gentechnische Methoden im Obstanbau und generell sind daher abzulehnen, waren sich die Politiker und Mitglieder der ÖDP einig.

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