ÖDP Wahlversammlung mit Bürgermeisterkandidat Konrad Pöppel stößt auf großes Interesse

ÖDP sieht gute Chance für einen Wahlerfolg bei Bürgermeisteramt und Stadtrat

Vor vollem Haus informierte die ÖDP Mainburg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Konrad Pöppel kürzlich im Zieglerbräu die interessierten Bürger über ihr Programm. Nach einer kurzen Einführung, in der Pöppel auf die Geschichte der Mainburger ÖDP und deren bisherige Erfolgsbilanz wie den mittlerweile in 3. Auflage erschienenen ‚Hallertauer Einkaufsführer‘, den alljährlichen regionalen Bauernmarkt, das ‚Ramadama‘ sowie die Initiierung des Mainburger Repair-Cafés einging, erläuterte er das Wahlprogramm der ÖDP und stellte seine Visionen für ein Mainburg der Zukunft vor.

Als bestens vernetzter Stadt- und Kreisrat mit langjähriger politischer Erfahrung weiß Konrad Pöppel, „wo der Schuh drückt“. Für die Belebung der Innenstadt sieht er unter anderem den zügigen Anbau hinter dem Rathaus auf dem ehemaligen Christlbräugelände als einen wesentlichen Faktor. Die innovative Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch die stadteigene Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft Mainburg BEM ist ihm ein Herzensanliegen, aber auch die Förderung regionaler, attraktiver Arbeitsplätze und den Ausbau des ÖPNV sieht er als wichtige Projekte, die in Angriff zu nehmen sind. Wichtig sei es, durch die Schaffung von Expressbusverbindungen, Pendlern und anderen Reisenden eine ansprechende Alternative zum Pkw bereit zu stellen. Vor Ort würde er gerne ein Ruftaxi mit einer Stadtratsmehrheit installieren.

Als weitere Priorität liegt ihm vor allem ein transparentes Rathaus am Herzen. Pöppel sprach sich dafür aus, den Mainburger Bürgern z.B. Stadtratssitzungen per Online-Übertragung zugänglich zu machen. Eine Politik hinter verschlossenen Türen entspreche nicht seiner Auffassung von Demokratie. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass die ÖDP als einzige Partei frei von Firmen- und Konzernspenden und somit absolut unabhängig von jeglichem Lobbyismus sei – auch auf kommunaler Ebene. Als Bürgermeister wolle er bei einem Wahlerfolg überparteilich sein, und die Stimme eines jeden Stadtrats als einen wertvollen Beitrag für die Meinungsbildung ansehen.

Im Anschluss daran gab die langjährige zweite Mandatsträgerin der ÖDP, Annette Setzensack, Einblicke in die Kreispolitik und informierte zum aktuellen Sachstand in Hinblick auf das bei den Mainburgern viel diskutierte Thema Hallenbad. Die Lehrschwimmhalle der kreiseigenen Schulen müsse nicht nur finanziell in der grundsätzlichen Verantwortung des Landkreises bleiben, so Setzensack. Für die Haltung des Landrats sowie einiger anderer CSU-Kreispolitiker aus dem Landkreissüden, welche in Konsequenz den regelmäßigen Schwimmunterricht an den Mainburger Schulen als verzichtbar erklärten, fehle ihr jegliches Verständnis. Auch auf einige ihrer Herzensangelegenheiten ging Setzensack kurz ein: Der Klimaschutz in Verbindung mit der regionalen Energie- und Verkehrswende, die Modernisierung der Schulen und den Ausbau der Nachmittagsbetreuung (Hort), sowie die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft im Landkreis.

Im Anschluss stellten sich die weiteren ÖDP-Stadtratskandidaten und –kandidatinnen mit kurz mit ihren politischen Zielen und persönlichen Motivationen vor. Die Themen Nachhaltigkeit, sowie die Herausforderungen, denen sich Mainburg angesichts des weltweiten Klimawandels gegenübersieht - beides Kernkompetenzen der ÖDP - waren hierbei ebenso Thema, wie der enorme Flächenverbrauch. Frei nach dem Motto „Warum eine Kopie wählen, wenn man das Original haben kann?“ warben die Kandidaten dafür, mit der ÖDP eine Partei zu wählen, die seit Jahrzehnten ehrlich, glaubwürdig und mit Fachkompetenz für Umwelt-, Arten- und Klimaschutz eintritt.
Mit einem Augenzwinkern wurde hierbei auch auf eine kürzlich erschienene Studie der Hanns-Seidel-Stiftung hingewiesen, in der der Klima- und Umweltschutz als wichtigstes Wählerthema benannt wurde und nach deren Bekanntwerden plötzlich viele Altparteien quasi über Nacht ‚ergrünt‘ seien. Realistisch gesehen sei in der politischen Praxis bei den Altparteien ein echtes Umdenken jedoch nicht zu erwarten.

Mit Konrad Pöppel, so der allgemeine Konsens, zieht frischer Wind ins Mainburger Rathaus ein. Er stehe für langjährige politische Erfahrung, große sachliche Kompetenz, das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, ein faires und offenes Miteinander sowie innovatives Gestalten eines lebens- und liebenswerten Mainburg.

In der anschließenden Fragerunde, welche von den Anwesenden rege in Anspruch genommen wurde, konnten einzelne Themen mit den Gästen, aber auch im persönlichen Gespräch mit den Kandidaten nochmals vertieft und erörtert werden. Hierbei wurde erneut klar, dass es sich bei der ÖDP keinesfalls um eine Ein-Themen-Partei handelt.


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