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ÖDP am politischen Gillamoos:

"Die ökologischen Zukunftsfragen müssen in den Mittelpunkt"

Die ÖDP hielt am Gillamoosmontag eine online-Veranstaltung ab. Hauptakteure waren der ÖDP-Bundestagsdirektkandidat für Landshut/Kelheim Bernd Wimmer, Passaus zweiter Bürgermeister und Bezirksrat Urban Mangold und Emilia Kirner, Bundestagsdirektkandidatin der ÖDP in Freising/Pfaffenhofen. Bernd Wimmer moderierte die Veranstaltung.

"Notwendiger denn je ist eine ökologische Partei, die genau nachschaut, ob das Regierungshandeln tatsächlich die ökologische Kehrtwende bringt. Wir werden darauf achten, dass auf diesem Weg zur sozialökologischen Transformation nichts weichgespült wird", erklärte Urban Mangold. Die ÖDP ist setzt sich Mangold zufolge dafür ein,"die Pflege- und Sorgearbeit in den Familien mit einem Familiengehalt finanziell anzuerkennen." Bernd Wimmer stellte klar, dass der Klimawandel die ökologische Schicksalsfrage der Menschheit ist. "Das 1,5 Grad Ziel muss unbedingt eingehalten werden. Dazu braucht es endlich umfassende Konzepte für eine dezentrale Energiewende", so Wimmer. Der lokale Bundestagsdirektkandidat arbeit daher aktiv im Bundesarbeitskreis Klima, Umwelt, Verkehr und Energie der ÖDP mit. "Ich setze mich zudem für einen Stopp der 5G Mobilfunktechnik ein, bis die gesundheitlichen Aspekte geklärt sind," erläuterte Wimmer. Emilia Kirner aus Freising stellte das Thema Mobilität ins Zentrum ihrer Ausführungen: "Wie wir uns bewegen, spielt eine große Rolle. Wenn wir es schaffen, Bus, Bahn und Rad so attraktiv zu machen, dass es das Mittel der Wahl ist, haben wir vieles gewonnen: mehr Platz in der Stadt, schnelleres Vorankommen, Attraktivität für Jugendliche, mehr Lebensqualität, eine bessere Luft und ein besseres Klima. Die Lösungen dafür sind bereits da. Jetzt geht’s darum sie umzusetzen."

Mangold, Wimmer und Kirner waren sich am politischen Gillamoos einig, dass die ÖDP die einzige Öko-Partei ist, die am kategorischen Nein zur Gentechnik in der Landwirtschaft festhält, für bundesweite Volksentscheide eintritt und als einzig relevante Partei keine Firmen- oder gar Konzernspenden annimmt, um unabhängig Politik gestalten zu können. Sie riefen dazu auf die Bundestagswahl zu einer Klimawahl zu machen. Die Skandale und Fehlleistungen der Bundesregierung in den letzten Jahren dürften nicht in Vergessenheit geraten, mahnten die ÖDP-Politiker.